Michaela Amanda Alexa

Fotografie hat mich schon seit meiner Kindheit interessiert – zu einer Zeit, als es noch keine Smartphones gab und ich nur eine kleine analoge Kamera besaß. Meine intensivste fotografische Phase begann jedoch erst vor Kurzem. Nach dem Tod meines Mannes durchlebte ich eine schwierige persönliche Transformation, durch die sich mir eine neue, tiefere Sicht auf die Welt eröffnete.

Die Fotografie wurde für mich zu viel mehr als nur einer Kunstform. Sie wurde zu einem Weg der Heilung von Seele, Körper und Herz und half mir, meinen eigenen Wert und die Liebe zu mir selbst wiederzufinden. Sie half mir in den schwersten Momenten, als ich vor Schmerzen mehrere Tage nicht schlafen konnte und dachte, dass ich einfach nicht mehr weitermachen könnte … In den Augenblicken größter Schmerzen erwachte mein Selbsterhaltungstrieb, und mein Geist versank in der Faszination und Beobachtung von Dingen, an denen die meisten Menschen achtlos vorübergehen.

Das Licht, das sich auf der Wasseroberfläche spiegelt, im Eis eingeschlossene Luftblasen, Strukturen, die in einem Wassertropfen entstehen, winzige Details der Natur, die schnelle Bewegung eines Tieres, das meine Anwesenheit erst im letzten Moment bemerkt, oder flüchtige Augenblicke, die nur den Bruchteil einer Sekunde dauern – kurz gesagt alles, was meinen Geist beschäftigen und mir helfen konnte, mich von meinem Körper und dem Schmerz zu lösen …

Aus dieser Faszination entstand meine erste Kollektion Göttliche Transformation (Divine Transformation). Ihr zentrales Motiv sind im Eis eingefrorene Luftblasen. Für mich wurden sie zum Symbol menschlicher Widerstandskraft und der Fähigkeit, sich wieder aufzurichten. Sie erinnern mich daran, dass wir selbst dann, wenn wir uns am tiefsten Punkt befinden, eine natürliche Kraft in uns tragen, wieder nach oben zu steigen – zum Licht, zur Hoffnung und zu einem neuen Anfang. Die gesamte Kollektion spiegelt meinen eigenen Weg wider: vom Schmerz zur Erneuerung, von der Verschlossenheit zur Offenheit und von der Angst zum Vertrauen.

In meiner künstlerischen Arbeit erschaffe ich keine imaginären Welten. Im Gegenteil: Ich versuche jene Welten sichtbar zu machen, die bereits um uns herum existieren, die jedoch in unserer heutigen chaotischen und von Stress geprägten Zeit verdrängt werden und jenseits der Grenzen unserer alltäglichen Wahrnehmung verborgen bleiben.

Genau diese Grenze interessiert mich am meisten: die Grenze zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren, zwischen Realität und Vorstellungskraft, zwischen Wissenschaft und Spiritualität, zwischen Liebe und Hass, Reichtum und Armut, Gesundheit und Krankheit. Wenn ich durch das Objektiv schaue, entdecke ich oft Landschaften, Gesichter, Planeten oder ganze Universen dort, wo andere lediglich Eis, Wasser oder eine Lichtreflexion sehen. Und oft entdecke ich auch Leere in menschlichen Gesichtern. In ihnen versuche ich, das Leben wieder zu erwecken – mit einem Lächeln, einem freundlichen Wort und, wenn ich spüre, dass es gebraucht wird, mit meiner Hilfe.

Aus dieser Faszination entstand meine erste Kollektion Göttliche Transformation (Divine Transformation). Ihr zentrales Motiv sind im Eis eingefrorene Luftblasen. Für mich wurden sie zum Symbol menschlicher Widerstandskraft und der Fähigkeit, sich wieder aufzurichten. Sie erinnern mich daran, dass wir selbst dann, wenn wir uns am tiefsten Punkt befinden, eine natürliche Kraft in uns tragen, wieder nach oben zu steigen – zum Licht, zur Hoffnung und zu einem neuen Anfang. Die gesamte Kollektion spiegelt meinen eigenen Weg wider: vom Schmerz zur Erneuerung, von der Verschlossenheit zur Offenheit und von der Angst zum Vertrauen.

An diesen Gedanken knüpft auch mein aktuelles Projekt Berührung anderer Welten (Touch of Other Worlds) an. Darin erforsche ich, wie viele unterschiedliche Realitäten sich in einem einzigen Bild verbergen können. Ein Wassertropfen kann sich in einen Planeten verwandeln, Eis in eine Gebirgslandschaft und eine Lichtreflexion in ein Tor zu einem unbekannten Raum.

Diese Fotografien handeln nicht von der Flucht aus der Realität. Sie handeln davon, ihre Tiefe zu entdecken. Davon, zu erkennen, dass die Welt viel reicher, geheimnisvoller und schöner ist, als sie auf den ersten Blick erscheinen mag.

All diese Bilder existieren wirklich. Sie sind Teil unserer Welt und warten nur darauf, von jemandem wahrgenommen zu werden. Und genauso gibt es Menschen um uns herum, die Schmerz empfinden und darum beten, dass jemand ihn erkennt und ihnen hilft. Vielleicht befindet sich dieser Mensch gerade neben Ihnen – versuchen Sie, sich umzusehen.

Nehmen Sie sich wenigstens einmal am Tag eine Minute Ihrer kostbaren Zeit, halten Sie inne und schauen Sie sich bewusst um … Vielleicht eröffnet sich dadurch auch für Sie ein neuer Weg. Vielleicht erkennen Sie aber auch einfach nur, welch großes Geschenk dieses Leben ist.

Die größte Transformation findet letztlich nicht vor dem Objektiv statt. Sie findet in jedem von uns statt …

Man muss nur mit dem Herzen sehen und …
(in der Fotografie) die Zeit anhalten …

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E-mail: m.a.alexa@seznam.cz

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